Home
Unsere Hunde
Tagebuch
Links
Gästebuch
Einträge
Kontakt
     
 



Ich möchte mich hier bei all meinen Lesern bedanken, auch für die netten Einträge in unser Gästebuch und die netten Mails, die ich wegen dem Tagebuch bekomme. Selbstverständlich freue ich mich zu hören, wenn jemandem das Geschriebene gefällt und mir macht es dann noch mehr Spass unsere Hundegeschichten aufzuschreiben.



 

Tja, wie sind wir auf die Schnauzer gekommen, eine gute Frage.

Ich Sigi, komme aus Deutschland und mein Mann Reto aus der Schweiz.

Meine Familie hatte immer Hunde, vom Mischling, Schäferhund, Pekinesen, Papillon, Rottweiler, über Yorkshire, Deutsche Dogge…., aber ein Schnauzer war bis dahin noch nicht dabei gewesen. Ich ging eine lange Zeit 3- 5 mal die Woche auf den Hundeplatz und machte den Ausbilderschein zum Schutzhundeausbilder, ich leitete lange Zeit die Welpengruppe bis zur Begleithundeprüfung.
Alle unsere Hunde wurden bei uns alt und wurden gepflegt bis sie starben.
Irgendwann wollte ich mal anfangen Hunde zu züchten, und zwar Papillon, aber das wurde nichts, denn schon beim ersten Wurf merkte ich, ich konnte keinen Hund mehr hergeben.
Die Hündin hatte drei wunderschöne Welpen, aber so wie sie wuchsen, so wuchsen sie mir auch ans Herz und schliesslich stellte ich fest: die 3 bleiben hier, ich kann sie nicht verkaufen, wer weiss denn wo die hinkommen.
So entschied ich mich, ja nie mehr eine Hündin decken zu lassen.
Als ich hier zu meinem Mann in die Schweiz zog, hatten wir nur noch unsere Biene,
meine letzte Papillonhündin, als sie starb, dass war am 7. Feb.2004, sagte ich zu meinem Mann, jetzt möchte ich keinen Hund mehr. Ich heulte den ganzen Tag.
Am Samstag stellten wir fest, dass niemand da war, der uns daheim begrüsste, niemand bellte alles war ruhig und schon wieder heulte ich los.
Mein Mann suchte ein altes Hundebuch raus und begann es zu studieren, wir hatten schon öfters darüber gesprochen, eventuell mal einen Riesenschnauzer zu kaufen.
Unsere Nachbarn hatten zur Zeit gerade kleine Kinder und da wir viel zusammen waren, dachten wir vielleicht ist da doch ein Mittelschnauzer die bessere Lösung.
Während mein Mann sich einem Mittagsschläfle hingab, schaute ich ins Internet nach schwarzen Schnauzern und fand als erste Adresse die Telefonnummer der Familie Pfisterer in Gaggenau. Es sollte ja auch unbedingt ein Hund von einem guten Züchter sein.
Telefonieren konnte ich nicht, weil ich immer gleich losheulen musste, denn sofort kam mir meine Biene in den Sinn.
So telefonierte Reto mit Pfisterers und siehe da, ein Welpe war noch abzugeben….der war für uns…dachten wir und schnell fuhren wir noch am selben Tag nach Gaggenau.
Kaum sah ich die kleinen Wurstels, da heulte ich schon wieder los….es war ja nicht zum aushalten….und da kam so ein Kleiner an und rannte mir immer nach…es war der Kleinste und der Frechste…ich mochte ihn auf Anhieb und wir trennten uns auch nicht mehr.
Ein Rüde hätte es zwar nicht sein sollen, aber unser Hundeherz hatte entschieden, der oder keiner!!!!

Ute und Sepp Pfisterer waren wahrscheinlich auch ein wenig überrumpelt von meinen Gefühlsausbrüchen und konnten gar nicht anders.Wir konnten ihn sogleich mitnehmen….Super!!!!

So kam Finn ( Ole Einar von der kleinen Au ) zu uns!
Jede Menge von zerrissenen Hosen, zerkauten Schuhen, angefressenen Teppichen folgten,
auch vor der neuen Bettwäsche machte Finn nicht halt, vielleicht hatte ihm das Muster nicht gefallen….lach. Als ich heimkam hing die Bettwäsche in Streifen aus dem Bett heraus und Finn lag in einer Seelenruhe auf dem Sofa und schaute mich treuherzig an.
Naja…jetzt hatte schimpfen keinen Wert mehr.
Unsere Katzen hatte bald genug, von dem schwarzen Ungeheuer und teilten dann auch bald richtig aus, es wurde die Rangordnung festgelegt….lach, und die übernahm; und hat auch bis heute, unser Kater Mockel inne.
Jeder der Finn sah sagte, hei, ist das ein schöner Hund, also gut wir suchten die Adressen des Schweizer Club für Pinscher und Schnauzer raus und informierten uns, was müssen wir alles tun, damit unser Hund eventuell decken kann. Ich bekam so die Adresse von Hertha Kurz, die uns gleich sehr freundlich in die Welt der Schnauzer einführte. Auch Hertha Kurz sagte, wir hätten da einen hübschen Hund. 
Wir waren richtig froh, bei ihr gelandet zu sein. Und hier möchten wir uns noch mal recht herzlich dafür bedanken, es ist schön, wenn man nicht viel Ahnung hat, gleich so eine gute Einführung zu bekommen.
Natürlich war der erste Friseurbesuch für die Katz, denn die Friseurin hatte keine Ahnung vom Mittelschnauzer und hatte Finn total glatt geschoren. Oje, also schon der erste Fehler!!!

Ein Mittelschnauzer wird getrimmt und nicht geschoren!
Um dies hier abzukürzen, es ging länger, wie ein Jahr bis wir bei unserer heutigen Hundefriseurin gelandet sind. Ich wollte es ja selber lernen, aber hatte wohl nicht den Draht dazu.
Nun ging es los, die erste Ausstellung wurde besucht….Reto machte es richtig Spass!
Er besuchte das Ringtraining, dass vom Schnauzerclub angeboten wurde und lernte wie er sich anziehen musste, wie er zu laufen hatte und wie der Hund stehen sollte.
Alles war nicht so einfach wie es aussah, der Hund war leider kein Stofftier und Reto nicht das ausgesprochene männliche Gegenstück zu Heidi Klump…grins.

Auf der 1. Ausstellung in Holziken 2004 sollte er dies auch gleich von einer Züchterin hören, als er aus dem Ring kam ( Finn lief damals noch Jugendklasse und belegte den 2. Rang ),  die Züchterin kam auf Reto zu und sagte: Wie kann man einen solch tollen Hund so schlecht vorführen, er ist schlecht getrimmt und auch das Laufen war total falsch. Sie hatten eindeutig den besseren Hund!
Sie nahm ihm den Hund aus der Hand und lief mit ihm ausserhalb der Halle auf und ab, kam zurück drückte ihm den Hund wieder in die Hand und verschwand.
Reto war so wütend, dass ihm fast die Luft wegblieb. Ich denke andere Anfänger hätten von dort an, nie wieder einen Hund vorgeführt, aber Reto liess sich nicht beirren.
Kurz darauf wurde er mit Finn Bodenseejugendsieger und das Selbstbewusstsein war wieder voll da. Von dort an ging es super mit den Beiden….Finn holte auf allen Ausstellungen, die er besuchte immer ein V und war in den ersten Rängen, ja vielleicht hätten wir viel besser machen können, aber das meiste mussten wir uns ja selber beibringen.
Es ist sehr schwierig von anderen Züchtern Unterstützung zu bekommen und die Züchter unserer Hunde waren leider ein wenig zu weit entfernt. Es ist ja verständlich dass jeder nur nach sich schaut, oder nicht???? Nein das stimmt so nicht.

Aber alle waren nicht so, es gab auch Unterstützung aus dem Schnauzer Club. Ich glaube, wenn die anderen nicht gewesen wären, dann wären wir heute nicht mehr dabei.
Soweit so gut….Finn wurde nun schon 1 Jahr alt und hatte schon allerhand erlebt und wir mit ihm. Nur ein wenig dünn war er immer….wir probierten es mit anderem Futter, liessen uns beraten, aber nichts wirkte, er frass einfach nicht gut. Und irgendjemand kam auf die Idee, ihr braucht einen 2. Hund, dann passiert so was nicht, der Futterneid ist gross und ihr werdet sehen er wird fressen. Hmmmm…..????...aus meiner Erfahrung raus konnte ich mir das gut vorstellen….doch noch einen 2. Hund???
Unsere Züchterin Ute hatte indessen wieder decken lassen und erwartete 2 Würfe, innerhalb 2 Tagen kamen 17 Hundebabies auf die Welt. Als die Kleinen dann schon liefen, gingen wir sie besuchen und schwubdiewupp…..Maxle ( Quintus von der kleinen Au ) wurde gekauft.
Finn war begeistert….endlich jemand zum plagen!!!!!

Es war herrlich, wie unser Finn mit dem kleinen Max spielte, manchmal musste man die beiden wirklich bremsen, aber Finn war immer wie ein Kindergartenonkel… er passte auch auf Max auf, damit ihm nichts passierte. So drängte er sich immer dazwischen, wenn jemand an Max ranwollte, was aussah wie pure Eifersucht, war aber der Beschützerinstinkt, er drängte Max ab, damit ihm keiner ein Leid zufügen konnte. Das hatten wir auch schon bei dem Nachbarsohn gesehen, wenn Finn mit ihm spielte, verhielt er sich ebenso. Und Spielen war für Finn der Inbegriff seines Daseins und ist es heute noch, von allen Hunden ist er derjenige, der immer spielen will. Noch nie ist er böse geworden, er ist ein super Hund.Wir hoffen, dass er seine Charaktereigenschaften auch an seine Nachkommen vererbt.                                                

Tja und alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3......

 Die Züchter unserer Hunde hatten die Gelegenheit nach Thailand zu gehen...gut, aber sie hatten noch einen Welpen übrig, schnell wurden Sigi und Reto gefragt, ob sie vielleicht, den Kleinen nehmen könnten, bis sich ein Käufer gefunden hätte....Aber natürlich, wir wollten ja helfen....so kam dann unser Paulchen....was jetzt keine weitere Erklärung bedarf...., denn als Pfisterers aus dem Urlaub kamen, mussten wir ihnen mitteilen, Paulchen darf nicht mehr weg von uns....wir möchten auch ihn behalten, denn auch er hatte sich in unser Herz geschmeichelt...

denn es heisst nicht umsonst: In den Augen der Tiere spiegelt sich das Herz der Menschen

Und Paulchen hatte uns sehr tief in die Augen geschaut.

 

Alle guten Dinge sind Drei!

Da waren sie nun…unsere 3 schwarzen Buben, 3 Musketiere, 3 Halunken, oder wie man sie auch sonst noch nennen wollte.

Was der eine nicht wusste, bzw. konnte, wusste der andere ganz sicher.

Mit Finn war ja noch alles gut gegangen, er war in der Lernphase alleine, aber die beiden anderen waren fast gleich alt, 2 Tage vom Geburtstermin auseinander und so wussten wir nie, wer jetzt wieder was angestellt hatte und Finn konnte ja auch nicht ganz ausgeschlossen werden, er hatte mindestens genauso viel Blödsinn im Kopf wie die anderen.

Aber was soll es , auch wenn sie noch soviel anstellten, wer sollte ihnen denn böse sein??

Reto und ich konnten das ganz sicher nicht.

Mit unserer viel gerühmten Konsequenz in der Hundeerziehung kamen wir nicht sehr weit…denn schon schauten uns die braun-schwarzen Kugelaugen unter dem vorwitzigen Pony an, war selbst der grösste Vorsatz ein Nichts.

Paul hatte sich auf Schuhzungen und Einlagen spezialisiert, jeder Schuh, der vergessen wurde wegzuräumen hatte eben nachher keine Zunge und keine Einlage mehr, schaute man Paul zu, nahm er sich den Schuh…machte genüsslich die Zunge weg, dann holte er tief Luft steckte seine Nase in den Schuh…pustete drinnen aus und holte wieder tief Luft…dabei sog er die Einlage fest und er zog von vorne nach hinten die gesamte Einlage aus dem Schuh.

Toll und dann mit der Beute ab in den Garten!!! Und die anderen hinterher, dann wurde der Rest des Schuhs zu dritt nieder gemacht.

Später als Paul uns beigebracht hatte unsere Schuhe immer wegzuräumen, konzentrierte sich sein Begehren auf Elektronik…so wurden 2 Fernbedienungen und ein Handy seine neuesten Opfer…eine teure Sache.

Nun ging es immer mit allen dreien auf die Ausstellungen und die Beiden Kleinen standen Ihrem grossen Bruder Finn in nichts nach. In der Jüngstenklasse machten sie vielversprechend und in der Jugendklasse dann vorzüglich.

Während Finn in der offenen Klasse immer gegen starke Konkurrenz antrat, er war aber auch immer der Jüngste…bekam aber immer ein V. Wir waren sehr stolz!

Natürlich war er immer noch ein Bubi…schlank und rank, auch fehlte ihm die Beinbehaarung, die so manchen Schnauzer fast von unten herauf zu einem Pudel machte…lach. Er hatte super Zähne, einen schönen Körperbau und super Haar…das sehr hart und deshalb für uns sehr pflegeleicht war. Ich denke das ist auch der Sinn gewesen…sicherlich hatten die früheren Hundebesitzer in den Ursprüngen des Schnauzers keine Zeit sich solchen Dingen hinzugeben und Beinhaare zu kämmen und den Hund oft zu trimmen.

Vielleicht sollte man heutzutage noch verstärkter auf das Wesen schauen…und da sind alle drei Prachtbuben, mit Kindern, anderen Hunden, Pferden…es ist eine Freude ihnen zuzusehen.

Reto hatte auch bei Sabine Frey, Züchterin von schwarz -silber Zwergschnauzern, im Ringtraining gut aufgepasst und so lernten nicht nur unsere Hunde, sondern auch wir Herrchen und Frauchen. Ich war mehr für die Papiere, Anmeldungen und die Hundepflege zuständig, während Reto viel lieber ausstellte und im Ring rannte.

Wenn er dann den 1. Platz machte lief er mit stolz geschwellter Brust umher und das passierte jetzt immer öfter.

Finn wurde angekört und nun konnte er decken.

Wir freuten uns, als von Frau Waldtraut Wolf aus Österreich die erste Anfrage kam und es war als ob wir Grosseltern werden würden, so freuten wir uns.

Vielleicht halten uns nun manche für verrückt, aber unsere Schnauzer, sind uns wie eigene Kinder.

Ich hatte ja keine Ahnung wie so ein Deckakt funktionieren sollte…musste ich da Finn helfen?

Waldtraut, war eine erfahrene Züchterin und zeigte mir wie das funktionierte…und mit Finn kein Problem…lach so schnell ging das, Finn bestieg die Hündin…erledigte seine Arbeit…stampfte ein paar Mal mit den Hinterfüssen, dann den einen Fuss rüber, danach den Hinterlauf rüber und eine viertel Stunde stehen bleiben …raus, putzen fertig… nun folgten innerhalb kürzester Zeit noch 2 Deckakte und insgesamt 18 Welpen wurden geboren, die Finn als Papi sein nennen konnte.

Finn wurde jetzt richtig schön…seine Brust wurde breiter, sein Kopf grösser und er entfaltete sich zu einem stolzen wunderschönen Schnauzer ….aber er war einfach ein Spätzünder gewesen…alles was vorher dünn und schlacksig gewesen war, war jetzt ein Muskelpaket, es machte Freude ihm zuzusehen, wenn er lief und sein stolzer Gang zeigte wie eingebildet er war.

Dies zeigte er auch gegenüber seinen beiden  Artgenossen, oft ging er ruppig mit ihnen um und zeigte ihnen, dass er der Chef im Hause Meier geworden war.

Bei den Deckakten machte er immer kurzen Prozess und keine Hündin war nicht innerhalb 5 Min. sein geworden… Nun eine Aussage von Ingeborg Stage, ich zitiere: „Meine Güte, ist der schnell, den könnt ihr auch für Problemhündinnen nehmen…der nimmt ja keine Rücksicht!“

 Finn hat nur eines im Kopf ….sich zu vermehren und möglichst viele seiner Artgenossen bzw. Nachkommen zu produzieren.

Nun ist schon der 4. Wurf von Finn auf der Welt, 9 Rüden und 3 Hündinnen hat Fannie von der Zirbelnuss auf die Welt gebracht. Wir sind von den 12 en begeistert, haben wir die muntere Schar doch am 28.Dez.2006 besucht. Es war herrlich, die jungen Schwarzen von Finn zu sehen und auch schon einen neuen Besitzer kennenzulernen. Wir möchten an dieser Stelle, den Zwinger von Ingeborg Stage loben und mit guten Gewissen können wir Ihre Aufzucht der Hunde bestätigen. Es ist sicher auch für die neuen Besitzer der Hunde toll, wenn sie ihr neues Familienmitglied aus so einem Zwinger mit Familienanschluss bekommen.Wir wünschen allen neuen Besitzern viel Glück mit Ihren neuen Familienmitgliedern.

Joschi ein Sohn von Finn, fühlt sich hier sichtlich wohl

28.12.2006 Wir haben Ingeborg Stage und die 12 Babies besucht  Es war geil. Wir sind total begeistert wie sie das mit den Kleinen bewältigt. 12 Kleine machen unheimlich viele Scheisshäuflein am Tag...allein diese immer fleissig zu putzen...Der Hündin, Ingeborg und Ihren beiden Kindern Respekt, das habt ihr gut gemacht.

Tja, der würde uns auch gefallen!!!

30.01.2007 Heute ist ein schwarzer Tag für uns alle. Unser Finn ( Ole Einar von der kleinen Au ) ist durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen. Wir sind alle sehr traurig und vermissen Ihn sehr. Bei seiner Lieblingsbeschäftigung Spazierengehen, ist er über eine stark befahrene Strasse gerannt, was er ja noch nie gemacht hat und ist dabei in ein Auto gelaufen. Wir sind froh, dass den Insassen nichts passiert ist, aber unser Finn war gleich tot. Wir trauern wahrscheinlich noch lange um unseren guten Freund und werden noch eine Weile eine nicht schliessbare Lücke in unserer Familie haben. Danken wollen wir allen unseren Freunden, die uns in dieser Zeit beigestanden haben. An dieser Stelle möchten wir Danke sagen für Eure lieben Worte, die im Gästebuch oder per Mail für Finn und uns geschrieben worden sind. Wir sind froh, die Beiden anderen noch zu haben. Finn und Paul müssen einen Fuchs in der Dunkelheit gejagt haben und sind diesem hinterher, leider. Gott sei Dank ist Paul nichts passiert, beide Hunde zu verlieren hätten wir wohl nicht verkraftet. Max war angeleint. Wir sind froh Finn so ein erfülltes Leben gegeben haben zu können und das er so viel gesunden Nachwuchs gezeugt hat ( 30 gesunde Babies ). Danken wir Ute Pfisterer und ihrem Mann Sepp ( wir sind froh Euch zu haben ), Ingeborg Stage und alle die uns geschrieben haben, auch unserer Tierärztin vielen Dank, sie hat Reto und mich gleich mitbehandelt, mit Tropfen, die den Trennungsschmerz lindern sollen. Die beiden Hunde, sowie Reto und ich haben diese Medizin bekommen. Nun schauen wir wieder in die Zukunft und können auch mit Stolz über Finn reden, ohne gleich in Tränen auszubrechen. Wir freuen uns auch über vergangene Zeiten reden zu können, zu lachen und uns gegenseitig schöne Geschichten mit Finn zu erzählen.. Du wirst uns nie verlassen Finn, wir werden Dich nie vergessen und du wirst immer in unserem Herzen Deinen Platz haben. Du fehlst uns so sehr.

01.02.2007 Unser Max hat zwei Tage nach Finns Tod, Frau Wolfs Hündin Nicki vom Zigeunerdorf gedeckt. Wir hoffen, das Nicki gesunde Babies auf die Welt bringt. Max wurde an diesem Tag genau 2 Jahre alt und wir hoffen er hatte somit einen schönen 2. Geburtstag

11.02.2007 Nun sind wir auf der Suche nach einem 3. Rüden. Einer sollte ja die 3 Schwarzen von Hemishofen wieder vervollständigen. Es wird keinen Finn mehr geben, aber wir denken, wir sind auch offen für ein neues Hundeherzele. Die Suche erfordert viel Geduld und es sieht aus, als ob sie auch nicht so ganz einfach wird. Wir werden von einigen Züchtern mit Rat und Tat unterstüzt, wir wollen ja schliesslich für die Rasse nur das Beste. Es wird mit Amerika, Kuba, Mexiko, Finnland und sonstigen Ländern verhandelt, Internetseiten von Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch übersetzt...wo könnte man einen geeigneten Rüden finden?

28.02.2007 Es ist sehr schwierig, immer noch kommen uns die Tränen, obwohl schon 4 Wochen seit dem Unfall vorbei sind. Finn fehlt, ihn kann uns keiner ersetzen. Max und Paul haben sich auch verändert, Max hat sich noch mehr an Reto angeschlossen, während Paul immer mehr versucht Finns Platz einzunehmen. Er legt sich auf Finns Plätze, er schläft bei Frauchen und ist auch mehr wachsam wie früher. Wenn ich früher zum Fenster rausgeschaut habe und das schöne Grün des Gartens genossen habe, war es Finns Kopf, der auf meiner Schulter lag und mit mir ins Grüne starrte, heute ist es Paul, der sich sobald ich ans Fenster gehe, an mich herandrängelt. Er ist zaghafter und vorsichtiger, als Finn es war, Finn war da ein richtiger grober Klotz. Die beiden hatten eigentlich unter der Herrschaft von Finn keine Chance sich zu entwickeln, nun sind wir gespannt, wie es weiter geht.

05.03.2007 Nun sind auch wir in den besten 50 Schnauzerseiten vertreten, also schaut auch ab und zu mal unter Links und votet uns! Schwarze Schnauzer von Hemishofen.

15.03.2007 Ich habe begonnen, ein Fotobuch, dass ich schon lange Zeit machen wollte fortzusetzen. Die letzten Jahre mit unseren Schnauzern sollen uns immer in Erinnerung bleiben.

20.03.2007 Die Zeit vergeht schnell, nun sind es schon 5 Wochen, dass Finn gestorben ist. Die Wunden verheilen, aber die Narben werden bleiben. Es gibt immer noch Momente, wo uns die Tränen kommen. Ich habe das Hundebuch beendet und es zum drucken weggeschickt. Reto hat es Korrektur gelesen und wir haben wieder geweint, als wir die 3 vergangen Jahre so in Bildern vor uns gesehen haben. Ich freu mich schon, wenn es geliefert wird. Viele Bilder hat man ja heutzutage digital, aber wer sitzt schon an den PC Fotos anschauen...da ist doch ein Buch, wo alles drin steht und man blättern kann einfach besser. Ute Pfisterer bekommt auch ein Buch, denn schliesslich hat sie die 3 Jahre immer nach uns geschaut und hat Freud und Leid mit uns geteilt.

Wir sind gespannt auf die Babies von Nicki vom Zigeunerdorf, Waltraut Wolf erzählte mir, dass Nicki immer runder wird und wohl einige Babies auf die Welt kommen werden. Bald ist es soweit. Ich werde es Euch dann gleich auf der ersten Seite wieder berichten.

29.03.2007  Sussi hat uns mitgeteilt, dass ihre Regina Babies bekommen hat, vielleicht ist ja ein Bube für uns dabei.

01.04.2007 Heute ist wieder ein trauriger Tag, Ute musste ihren Schnauzer Ben Unlimited GrandCalvera einschläfern. Wir hoffen, dass er jetzt glücklich mit Finn auf der anderen Seite über die Wiesen laufen kann. Reto war heute auf der GV in Wangen und hat dort wieder viele nette Schnauzerliebhaber getroffen, es freut uns immer wieder mal was von den anderen zu hören.

02.04.2007 Heute ist Max Papa geworden. Nicki vom Zigeunerdorf hat 7 Welpen bekommen. 4 Hündinnen und 3 Rüden warten nun bei Frau Wolf in Lustenau ( Österreich ) auf einen neuen Besitzer. Und an dieser Stelle fällt mir noch ein...egal ob Hündin oder Rüde...es muss Liebe sein...dann ist es der richtige Hund.

16.04.2007 Katja, Ramses vom grauen Papagei und der niedliche Zeus sind heute bei uns angekommen. Erfolgreich haben sie ihre Tour Ungarn, Österreich, Schweiz abgeschlossen und Ramses ist nun internationaler Schönheitschampion, wir gratulieren recht herzlich. Wir hatten einen schönen gemeinsamen Abend und sie hat dann bei uns übernachtet. Unsere Buben liessen sich nicht aus den Augen, und am nächsten Morgen haben sie sich dann doch noch kurz in der Wolle gehabt...ausser das Katja den Daumen dazwischen hatte, ist nichts passiert...naja, er wird wohl noch ein bisschen weh tun...aber so sind die Buben halt,...jeder will sein Revier verteidigen.

17.04.2007 Katja ist wieder abgereist und auf dem Weg zu Ute Pfisterer. Ich habe noch ein paar Bilder in Stein am Rhein von ihnen gemacht und dann noch das Superfoto...Ramses in Ramsen...am Ortsschild habe ich die Drei nochmals zum Abschied fotografiert. Wir hoffen sie kommen gut Heim und schauen irgendwann, mal wieder bei uns hier in Hemishofen vorbei. Natürlich verfolgen wir Ramses seine Karierre auch weiterhin.

25.04.2007 Jetzt sind es nur noch 4 Wochen, bis ein 3. Musketier wieder bei uns ist. Die Züchterin hat mir geschrieben, das die Kleinen jetzt schon bellen und versuchen anzugreifen, sie haben jetzt schon Kummer, die Kleinen abzugeben. Meinen Flug habe ich gebucht und so fliege ich am 25.05.07 hin und am 27.05.07 hoffentlich mit einem neuen Familienmitglied zurück. Einen Namen für den kleinen Mann haben Reto und ich auch schon festgelegt, wir freuen uns sehr auf ihn und die nächsten Wochen werden hoffentlich wie im Flug vergehen. Eine Flugtasche für ihn habe ich schon gekauft, und er darf im Flugzeug bei mir bleiben und muss nicht in den Frachtraum, mit der Tierärztin auf dem Flughafen habe ich auch schon telefoniert und ausser einem Gesundheitszeugnis und einem Chip braucht der Kleine nichts. Ich werde hier weiter berichten und dann bald auch die ersten Welpenbilder einstellen.

02.05.2007 Heute haben Reto und ich unseren Hochzeitstag. Wir freuen uns auf unser neues Familienmitglied, dass bald Einzug halten wird. Die Bilder, die wir bekommen haben, sind sehr schön und wir wissen, die Wahl wird uns sicherlich schwer fallen. Mehrere namhafte Züchter sind uns bei der Auswahl behilflich, doch auch, wenn es schief gehen würde....wir werden unseren neuen Vierbeiner einfach nur lieb haben.

15.05.2007 Heute habe ich neue Bilder von den Welpen von Max bekommen und habe mich sehr darüber gefreut, sie sehen richtig gut aus. Ich freue mich auf Sonntag, wenn wir nach Lustenau zu der österreichischen Züchterin Waltraut Wolf fahren und die Kleinen mal besuchen. Dann geht es noch eine Woche und ich fliege nach Schweden, um unseren neuen Familiennachwuchs zu holen, Reto und ich sind schon gespannt die Welpen dann mal live zu sehen. Auf den Fotos sehen sie alle zum Knuddel toll aus.

20.05.2007 Heute sind wir bei Waldi Wolf gewesen und haben uns die kleinen Racker angeschaut, meine Güte waren die toll, wir waren ganz stolz auf unseren Max und konnten uns garnicht satt sehen an den 4 Damen und den 3 Buben. Wir waren doch überrascht, wie gleichmässig diese kleine Hunde waren, alle hatten sehr viel Fell, gute Winkel und sonst waren sie recht knuffig. Waldi und ihr Mann haben ein tolles Essen vorbereitet und wir hatten einen wunderschönen Tag dort, wir haben das neue Hundehaus bewundert, den super Garten und den Auslauf, den die Welpen dort haben, sind mit den 4 Grossen Spazieren gegangen und wir haben es genossen. Nach ausgiebigen Essen, sehr gutem Wein und sonnigem Wetter mussten wir dann aber auch wieder an die Heimreise denken. Schweren Herzens, denn wir durften keinen der Kleinen mitnehmen...und das fiel uns verdammt schwer...denn sie waren sooo...toll.Wir hoffen das sie alle super Herrchen und Frauchens bekommen und wir vielleicht mal was von ihnen sehen.

24.05.2007 Ich bin mit meiner Nachbarin am Morgen zum Einkaufen gefahren, dass machen wir normalerweise immer Freitags, aber diesmal ist alles anderst.  Morgen Freitag fliege ich nach Stockholm, um unseren neuen Hund zu holen…aber eben erst Morgen…es war erst Donnerstag. Als wir zurückkommen, hatte jemand englischsprachiger auf meinen Anrufbeantworter gesprochen, und ich habe nichts verstanden, irgendwie war wohl auch noch die Verbindung schlecht gewesen.

Ich habe meine Sachen ausgepackt und in die Schränke verstaut, als das Telefon wieder klingelte, ich sah die schwedische Telefonnummer auf dem Display und freute mich auf ein Gespräch mit Sussi, es war ihr Mann Janne, der mir mitteilte, dass in Schweden die Fluggesellschaft SAS morgen streiken würde und ich keinen Flug nach Stockholm hätte. Ich hörte nur eins…ich konnte unseren Hund nicht holen…voller Panik rief ich bei dem Reisebüro an, dass mir meine Reise gebucht hatte, die wussten nichts von einem Streik! Sie gaben mir eine Internetseite, auf der ich meinen Flug abfragen konnte, bis Nachmittags 13.20 Uhr war alles ok…nur keine Panik….aber dann ging es los. Flüge alle gestrichen stand da, ich wieder auf dem  Reisebüro angerufen und meinte ich brauche einen Flug nach Stockholm, es ging eine Weile, dann der Rückruf, können sie in 1, 5 Std in Zürich auf dem Flughafen sein…Flug über Frankfurt nach Stockholm, einmal umsteigen…ich ohne zu überlegen…aber klar machen wir. Ich meiner lieben Nachbarin angerufen, kannst du mich auf den Flughafen bringen? Sie aber klar mach ich…mich umgezogen, nebenher Reto angerufen…er war in einer Besprechung und sagte zu mir…nicht jetzt…dann sagte ich zu ihm doch jetzt ich will dir nur tschüss sagen ich fliege jetzt…ich weiss noch genau wie seine verdutzte Stimme geklungen hat…was, wohin, jetzt??? Sorry ich muss Koffer packen…dann stand schon Silvi da, sie hatte voll den Überblick, den ich schon verloren hatte, ich habe zwar mit dem Reisebüro telefoniert, aber überhaupt nichts verstanden..also rief sie dort nochmal an und schrieb mir alles auf…und dann starteten wir.

Stau auf der Autobahn, Silvi fuhr über Land und wir waren pünktlich zum Einchecken in Zürich. Der Flug lief total planmässig…ich war ein bisschen nervös aber es war ok. In Frankfurt suchte ich gleich das Gate zum Weiterflug nach Stockholm auf, setzte mich dort hin und holte mir eine Cola…so langsam hatte ich Hunger hatte ich doch vor lauter vergessen, das ich heute noch garnichts gegessen hatte.

21.50 sollte es weitergehen, aber der Flug wurde verschoben, nun war ich schon 7 Std. unterwegs, es war eine Bombenalarm auf dem Frankfurter Flughafen und ein paar Gates mussten geschlossen werden, welches Gate war natürlich dabei? Der Pilot, der unsere Maschine nach Stockholm fliegen sollte sass in einem der Flugzeuge, die nicht zum ausladen der Passagiere herfahren konnten und wir mussten warten…ich rief in Stockholm an, dass ich mich verspäten würde. Als der Pilot endlich kam konnten wir in das Flugzeug aber alle guten Dinge sollten an diesem Tag wie das Sprichwort schon sagte…3 sein…der Strom am Ankopplungsgate ist ausgefallen und unser Flugzeug musste 10 Meter bevor wir dort waren auf einen Herrn warten, der uns dann manuell eingewiesen hat. Endlich ich war in Schweden!!! Ich hatte die vielen beleuchteten Inseln auf dem Flug gesehen und war gespannt…Sussi hat schon auf dem Flughafen auf mich gewartet.

Sie hat mich dann bei ihrer Mutter, die sie aus dem Bett geholt hat untergebracht..wir haben dort noch bis 3 Uhr morgens geredet, es war toll, ihre Mutter sprach wunderbar deutsch und es war eine Sprache aus Schwedisch, Englisch und Deutsch, die uns flüssig unterhielt. Um 3 Uhr endlich ein Bett, ich konnte nicht einschlafen es war taghell draussen und die Vögel sangen,  inzwischen war es 5 Uhr morgens. Um 7 klingelte der Wecker und ich und Elisabeth frühstückten miteinander.

25.05.2007 Sussi holte mich in dann später ab und wir fuhren zu den Babies, endlich!!!



Da sah ich sie, die schwarzen, süssen Buben,…meine Güte,…mein Gedanke war, ich nehme sei alle!!!  Nun hatte ich 2 Tage Zeit, um mir unseren Hund auszusuchen…die Zeit rannte davon…zwischendrin, immer wieder Telefonate mit meinem Mann Reto, mit Ingeborg, Ute, Inger und Ulla kam dann auch noch vorbei und half auch mit bei der Auswahl. Ute und Inge am Telefon und an der Webcam…die schwedischen Züchterinnen live in Schweden…es war ein richtiger Krimi, Sonntag wolle ich ja mit dem Kleinen zurückfliegen…dann wieder die Meldung,…wieder Streik….ich dachte das kann nicht war sein…Ich fuhr mit Sussis Mann auf den Flughafen, um den Flug umzubuchen und wieder erwischte ich eine sehr nette Dame, die uns behilflich war. ..Ich musste meinen Flug vorverlegen und wir mussten ganz früh am Sonntag auf den Flughafen,…mit Hund…toll,…aber welcher denn??  Welcher sollte mit zu uns in die Schweiz? Ich hatte mich mit meinem Herzen eigentlich schon längst entschieden, die Tierärztin und Ulla gaben dann der Ausschlag, ich hatte mich für Astor entschieden, er war einfach toll…er lief wie ein grosser, hatte keine Angst vor irgendwelchen Menschen oder fremden Hunden, die am Grundstück vorbeiliefen und war total frei im Wesen, er spielte mit mir am meisten und hatte einen tollen Gang…so wie ich bin es …schau doch hin, ich bin der Schönste!!!



26.05.2007 Zuerst merkte ich es nicht…spielte mit einem anderen Rüden, aber immer wieder kam Astor und drängte sich in mein Herz...         2 Rüden schieden gleich aus, einer hatte mir persönlich zu lange Haare und der andere einen längeren Rücken, also waren es nur noch Alfonz und Astor. Alfonz war eindeutig der kräftigere, hatte aber eine stärker geringelte Rute, die uns nicht so gut gefiel…ach, sie waren beide gleich, aber Astor hatte das gewisse Etwas….ich weiss nicht was,…aber es war wie Magie…wir liebten uns…lach**** Er erinnerte mich total an unseren toten Finn…seine Art mit mir zu spielen, seine Augen, diese waren wie kleine Kohlenstücke und sein tolles Auftreten…schau mal, wie toll ich bin. Er würde mit heim fliegen am nächsten Morgen. Die Tierärztin hat alles vorbereitet , Astor war gechipt, untersucht, ein Gesundheitszeugnis und ein EU Pass wurden ausgestellt, die Zähne, die Knochen, Hoden und alles sonstige wurde genauesten untersucht und für gut befunden.

 

Den Abschiedsabend verbrachten wir dann bei Ulla, die den Vidja-kennel hat und auch gerade Welpen von Tumme Lisa hatte, schönste Hündin von 2006 und grösste  Konkurrentin von Astors Mutter Regina. Wir verbrachten einen tollen Abend und Ullas Mann hatte indisch gekocht…super, ich war ja total ausgehungert. Von Ullas Hunden war ich auch begeistert, die schwedischen Hunde sahen anders aus, als die, die ich kannte von den Ausstellungen bei uns. Sie hatten tolles Haar, waren schwarz wie die Nacht, auch Oskar, der schon 7 war, sie sahen robust aus, so wie es der Standard beschreibt, ich hoffe unser Astor wird so, wie diese tollen Hunden und vor allen Dingen er bleibt gesund, dass ist uns das wichtigste.

Nachdem Ulla und ihr Mann versprochen haben, uns zu besuchen, haben wir sie ziemlich spät verlassen, es war ein total herzlicher und schöner Abend.

27.05.2007 Sussi und ihr Mann Janne holten mich im Hotel Langholmen, einem alten Gefängnis auf einer Insel ab. Astor war dabei, natürlich auch echter schwedischer Lachs und eine aufgeregte Sigi…hoffentlich geht alles gut…Astor war cool…er lief auf dem Flughafen rum, wie Heidi Klum auf dem Laufsteg, hoffentlich behält er das bei…lach. Schliesslich musste er brechen und bevor ich eincheckte auch noch Pipi, wir verabschiedeten uns von den Beiden und nun ging es zum Gate…er hinterlies dann in der Wartehalle, nochmal Pipi und einen grossen Haufen  ..grins* natürlich mussten wir putzen…die Leute schauten ihn schon ganz komisch an und dachten wohl, hoffentlich sitze ich nicht im Flugzeug neben den Beiden…aber Astor war das ziemlich egal, nun war er müde…den ganzen Weg von Stockholm nach Zürich schlief er wie ein Engel, auch als Reto uns abholte, schlief er die Fahrt bis nach Hemishofen durch. Er war einfach nur müde, musste er doch schon so früh aufstehen. Aber dann war er wieder wach, denn nun lernte er seinen beiden grossen neuen Brüder kennen…und auch dies klappte hervorragend…er war daheim…selbst die Katzen haben kein Prolem mit ihm.

Wie es dann mit ihm weiterging…    später,…nun gehen wir erstmal wieder schlafen…denn wir sind beide sooooooooooooo…..müde.     

03.06.2007 Astor hat sich hier bei uns gut eingelebt, nun ist er schon 1 Woche hier in der Schweiz und einige Abenteuer kann er uns schon erzählen.

03.06.2007 Mit seinen beiden Kollegen Max und Paul hat er ja von Anfang an Freundschaft geschlossen, obwohl Max nicht so genau gewusst hat, was er da mit diesem kleinen Kerl machen soll. Paul, der sich seit Finn`s Tod als Rudelführer heraus kristallisiert hat, kümmert sich rührend, um unseren kleinen Astor. Nichts darf Astor zu nahe kommen, alles wird erstmal angebrummelt, meistens nimmt Paul sich einen erhöhten Sitzplatz, damit er die Lage voll im Blickfeld hat. Kommt Paul dann irgendetwas komisch vor, geht er gleich hin und schaut, ob alles ok ist. Paul lässt sich von dem Kleinen jagen, spielt sanft mit ihm…obwohl sanft in der Hundesprache wohl ein bisschen rauher ist. Also manchmal macht Astor schon nen kleinen Purzelbaum, was nicht tötet härtet ab,…lach, nur wenn die beiden Grossen springen, mache ich mir Sorgen und habe Angst, dass eventuell einer der beiden Grossen, Astor in den Rücken springen könnte, was natürlich verheerend wäre…ich bin wie eine Glucke hinter dem Kleinen her. Heute sind wir bei dem schönen Wetter im Garten gesessen und plötzlich höre ich es plätschern, was wir schon seit einer Woche befürchtet hatten, Astor ist im kleinen Gartenteich gelandet und muss von mir gerettet werden, hoffentlich ist er nun vorsichtiger. Er hat in dieser Woche schon 600 g zugenommen und wiegt nun 5200 g mit seinen 9 ½ Wochen, wir sind richtig stolz auf ihn.

05.06.2007 Es ist eine schöne Zeit, den kleinen Astor aufwachsen zu sehen und ich freu mich jeden Tag aufs Neue, dass ich es so erleben kann, dass mein Mann mir die Möglichkeit gibt, indem er für uns Beide arbeitet. Danke mein lieber Mann, dass wir das so machen können, dass wir beide unser möglichstes dazu beitragen.

18.06.2007 Vor lauter Astor komme ich garnicht dazu viel zu scheiben oder Bilder einzustellen, er nimmt meine ganze Zeit in Anspruch, aber ich teile gerne meine Zeit mit ihm. Er ist ein so lieber Kerl, aber das mit dem Pippi machen, müssen wir wohl noch üben, der Putzeimer ist immer zur Stelle und es geht raus und rein, mit dem kleinen Mann. Na, man erzählt sich ja, dass es mit 12 Wochen besser gehe, hui ich freu mich drauf...Donnerstag wird er 3 Monate alt...dann wird alles besser....lach...ob er das auch weiss? Und Dinge kaputt machen ist sein Spezialgebiet. Ist er nicht süss????

23.07.2007 Wir haben soviel Spass mit den drei Buben, dass ich fast vergesse auch mal wieder hier ins Tagebuch zu schreiben. Astor ist nun schon wieder 4 Wochen älter und entwickelt sich prächtig. Er hat einen sehr starken Knochenbau und wunderschönes Haar. Nun verliert er seit dieser Woche seine ekligen spitzen Zähne, wir sind alle sehr froh darüber...lach, denn jeder von uns hat schon einige Narben an den Händen. Auch das mit dem Pipi- und Kackimachen klappt schon ganz gut und wenn wir aufpassen, braucht Frauchen den Putzlumpen nicht mehr, hat sie sich ja auch verdient, nachdem sie dachte ich will sie alle ertränken.

Das sind Paul und Astor, unzertrennlich die Beiden. Alles was Paul macht, macht Astor ihm nach und das heisst schlafen in der Mittagssonne im Garten. Paul hat in den beiden Monaten seinen wunderschönen Bart verloren...und wer ist schuld daran...natürlich der kleine Astor, er zieht Paul am Bart durch das Haus und den Garten und nun hat Paul all seine Barthaare verloren...er sieht ein wenig aus, wie ein gerupftes Huhn...grins*. Max dagegen knurrt, wenn sich das kleine Monster Astor nur zeigt...tja...hoffen wir das Paul seinen Bart wieder bekommt und seinem Namen wieder alle Ehre macht.

Schaut Euch mal diesen kleinen grausamen Schwarzen an, wie er mitleidlos an Paul zieht. Kein Wunder das der Arme nun ohne seine Zier auskommen muss.

Reto hat nun wieder 3 Buben am Tisch sitzen, von links:  Max, Paul in der Mitte und Astor neben Reto. Sieht doch gut aus!!!                         

Wir waren bei Dölf und Nicole Keller in Schlattingen zum Grillen eingeladen und dort haben wir den Bruder von Paul getroffen, Pacco, der bei Nicole`s Eltern, der Familie Edelmann lebt. Pacco ist ein ganz hübscher Rüde, nur ein wenig dünn und hat sich mit Astor wunderbar verstanden. Die drei grossen Rüden haben wir aber wohlweisslich nicht zusammen gelassen...dazu ist Paul viel zu sehr auf Astor fixiert, er hätte sich wohl mit seinem Bruder nicht so sehr vertragen, wenn dieser Astor zu Nahe gekommen wäre. Paul meint wohl Astor ist sein Kind und ist Mutter und Vater für ihn, da darf keiner dem Kleinen zu Nahe kommen. Wir hatten einen wunderschönen Abend und es ist schon schön, wenn es Menschen gibt die Schnauzer auch so mögen, wie wir selber. Auf diesem Bild sind Carmen, die ältere Tochter, Dölf mit Max, Reto mit Paul, Fr. Edelmann mit Astor und Herr Edelmann mit Pacco. 

30.07.2007 Nun hat Astor seine ersten Zähne verloren...gefunden habe ich leider keinen, aber er hat ja noch ein paar, vielleicht wird das ja noch was.  Jedenfalls freuen wir uns, dass er dann mit seinen kleinen spitzen Mausezähnen uns nicht mehr ganz so weh tun kann. Vom Metzger habe ich grosse Kalbsknochen bekommen und damit kann er nun noch seine restlichen Wackelzähne ins Jenseits befördern. Das mit dem Pinkeln ( wo ich steh und geh ) hat jetzt endlich nachgelassen und er geht brav nach draussen...er ist ja jetzt auch ein ganz Grosser...lach, so tut er wenigstens ab und zu. Nur wenn er in Action ist, kann es sein, dass er es vergisst, aber wir hoffen auch das noch in den Griff zu bekommen. Jedenfalls ist Frauchen immer mit dem Schrubber hinter Astor her. 

31.07.2007 Heute hat Astor ein riesengrosses Loch in den Garten gebuddelt, er hatte fast darin Platz, dann ist er ins Biotop gefallen und so nass wie er war, wieder in das Loch...rausgeschaut hat dann nach ein paar Sekunden ein mit Dreck panierter Hund, der nicht mehr aussah wie ein Schnauzer, sondern eher wie ein Wildschwein. Anschliessend hat er dann noch den Drahtzaun zu den Nachbarn durchgerissen, Herrchen muss das wohl wieder in Ordnung bringen. Jaja...jetzt hält er uns ganz nett auf Trab. Mal sehen heute Abend wollen wir mit ihm aufs Boot...schaun wir mal was er da wieder anstellt.

04.08.2007 Astor ist ein Zigeuner und selbst das Bootfahren liebt er sehr, kaum zu halten ist unser kleiner Mann, wenn er mit Frauchen und Herrchen aufs bzw. ans Wasser kann. Paul ist eher der Wasser scheue, während Max schwimmt, bis man ihn wieder an die Leine nimmt, damit er sich nicht überanstrengt. Astor schwimmt mit seinen 4 Monaten wie eine kleine Wasserratte. Er überrascht uns immer wieder mit irgendwelchen tollen neuen Sachen, schöne und weniger schöne. Na, sollten wir denn die schlimmen Sachen auch hier rein schreiben???...Ich denke ja, denn wir sind sicher nicht die einzigen, denen das mit ihrem Hundi passiert.                                      Fünf Monate, dann sollte das Hundchen ja nicht mehr in die Wohnung pieseln, Astor ist nun 4 Monate, es gibt Tage, da denken wir jetzt hat er es kapiert...unser Haus ist kein Hunde-WC, aber dann passiert wieder mal was....doch diesmal hat er den Hammer geliefert...ich muss jetzt schon lachen, obwohl es nicht zum lachen ist. Herrchen legt sich hin zum Mittagsschläfle...und die beiden grossen Hundis dazu, Astor ist bei mir und will eigentlich lieber spielen, ich habe keine Zeit, ihm wird langweilig. Hurtig rast er ins Schlafzimmer mit einem Sprung ins Bett zu Herrchen und da passiert es...er muss Pippi...und rennt durchs ganze Bett...über Herrchen, ein Schrei und Herrchen war wach...was war denn da plötzlich so warm????...Tja, den Rest könnt ihr Euch sicher denken...!!!! Nun ja, Ruhe bewahren, auch das geht vorüber.

06.08.2007 Astor, der Gärtner!!! Wir sassen Sonntagmorgen in der Küche beim Frühstück, als ein Rascheln und Knurren uns ans Fenster zum Garten lockte. Einen halben Sack Blumenerde hatte er von der Hauswand bis in die Mitte des Gartens geschleift und dort verschüttelt, zerrissen, mit ihm gekämpft bis die ganze Erde verstreut war. Und wer durfte das wieder aufräumen? Ja, richtig Frauchen Sigi, aber ich musste so lachen, als ich sah, wie er sich da abmühte.

08.08.2007 Heute kam ich vom Einkaufen nach Hause, als Astor mir entgegenkam, bzw. ich dachte dass sei er...oder besser gesagt, er musste es sein,...doch was war das, er war grün, ja grün...wie ein Marsianer, genau so musste ein Hund von Marsmenschen aussehen, wenn es sie gab, er war über und über mit kleinen grünen Kletten bedeckt. Ich hatte ja schon viel gesehen, aber das...??? Wo hatte er diese wieder her? Nun ich schnappte mir das grüne Alien unter den Arme und ab nach Oben, ein Zinkenkamm her und nun ging das Theater los, er strampelte wie wild, das ziepte ja auch ganz ordentlich, aber bald hatte ich meinen schwarzen Astor wieder.

19.08.2007 Schon lange habe ich nichts geschrieben und dafür möchte ich mich bei meinen Lesern entschuldigen, aber schliesslich haben wir alle ja nicht immer Zeit. Astor wird immer grösser und wir freuen uns über jeden Zahn, den er im Moment bekommt. Er hat keine Backenzähne und muss auf dem Zahnfleisch kauen...das heisst ich mach ihm gerade alles ganz klein. Auch die unteren Eckzähne drücken nun langsam durch und bald hat er hoffentlich sein schönes Gebiss.

21.08.2007 Gerade habe ich zum Fenster rausgesehen und sehe dort Astor mit Retos kurzen Hosen kämpfen. Kurz bevor hat er mir zugesehen, wie ich die Wäsche auf den Ständer gehängt habe....dieses Schlitzohr, muss mir die Hose aus dem Wäschekorb entwendet haben, und schüttelt sie wie eine lebendige Beute, die werde ich nun erst wieder waschen müssen, bevor Reto sie wieder anziehen kann. Also Sigi, auf in den Garten Astor einfangen und ihm die Hose abnehmen.

24.08.2007 Guck in die Luft Astor, auf den Spuren des Zeppelins, der ja hier bei uns seine Flugroute hat. So ganz geheuer scheint ihm da aber nicht zu sein. Nächste Woche muss ich wohl erst zum Zahnarzt mit ihm, seine Milchfangzähne wollen nicht raus und die Neuen sind schon im Anmarsch. Die wird man wohl rausziehen müssen, mal sehen was Denisa am Wochenende meint.

26.08.2007 Heute soll Denisa Havelkovi vom Zwinger Grand Calvera mit ihren Freunden Valeria und Stanislav kommen. Wir freuen uns mal wieder so richtig viel über Schnauzer reden zu können und ich habe natürlich auch Fragen an die erfahrene Züchterin. Sie waren bei einer Ausstellung in Evian und kommen hier auf der Rückfahrt in die Tschechei zum Schlafen vorbei. Nach einem schönen Abendessen sitzen wir noch und reden und reden, bis dann alle müde ins Bett fallen. Astor hat sich total in Denisa verliebt und hat ihr seine Liebe auch gleich gezeigt indem er sie kurz nach dem Essen angepinkelt hat...und Frauchen muss sich schämen und sich entschuldigen...er findet das wohl sehr witzig.

27.08.2007 Hier ein paar Fotos von unserem gemeinsamen Frühstück. Das Hauptthema war natürlich wieder Schnauzer und dazwischen assen und lachten wir. Ich habe den Dreien, dann auch noch Stein am Rhein, den Bodensee und den Rhein gezeigt, auch Schweizer Schokolade musste noch probiert werden, bevor ich die 3 mit ihren hübschen Hunden, die übrigens auf der Ausstellung sehr erfolgreich mit Cacib und BOB abgeschlossen hatten, wieder auf die Autobahn Richtung Stuttgart brachte.

28.08.2007 Astor muss zum Zahnarzt ( www.kochbass.ch ) seine Fangzähne sind im Weg, sie müssen den neuen Zähnen Platz machen. Unter einer kurzen Vollnarkose werden die beiden Zähne gezogen und das Gebiss sonst noch kontrolliert. Der Arzt sagt Astor hat ein komplettes schönes Scherengebiss. Die Klinik ist gerade mal 5 Min. von uns entfernt und die Doktoren dort sind sehr sehr gut. Als der Doktor erfährt, dass Astor auch mal, als Deckrüde eingesetzt werden soll, gibt er uns auch noch eine 15 seitige Abhandlung über Zähne und Zucht mit. Er ist begeistert von unserem kleinen schwarzen Mann, für sein Alter ist er mit seinen 45 cm Schulterhöhe und 12 kg genau richtig. Stolz gehe ich mit Astor wieder heim, der nun den ganzen Tag verschläft. Abends dann, hat er aber Hunger wie ein Stier und ich komme garnicht nach mit Füttern, schliesslich war er ja nüchtern in die Klinik gegangen, tja dann werde ich ihn mal ein bisschen verwöhnen.

29.08.2009 Heute ist Astor genau 5 Monate alt und hat das erste Mal eine tolle Schnauzerfrisur, er war mit seinen beiden grossen Freunden Paul und Max beim Friseur, schick, sehr schick sieht unser kleiner Bubi aus, wie ein richtig kleiner Schnauzer. Fotos werde ich am Wochenende machen, immer wieder müssen wir ihn anschauen...jetzt sieht er schon richtig erwachsen aus, die Zeit geht viel zu schnell vorbei.

31.08.2007 Wir waren gerade dabei ins Bett gehen, Reto hatte die drei Schwarzen nochmal in den Garten geschickt, damit wir auch durchschlafen konnten, als das Höllentheater im Garten los ging. Wir dachten erst ein Fuchs zieht seine Runden, um zu sehen, ob unser Nachbar auch den Hühnerstall zu gemacht hat, aber sie hörten nicht auf. Reto und ich standen am Fenster konnten aber in der Dunkelheit nichts erkennen, schliesslich zog Reto sich was über und bewaffnete sich mit einer Taschenlampe, um unsere Buben wieder zur Ruhe zu ermahnen. Reto rief mir nach oben hoch, die haben einen Igel...Astor mit den Füssen und Paul und Max probierten es immer wieder mit dem Maul, gaben davon unartikulierbare Laute von sich, umso mehr der Igel stach umso verrückter wurden die Beiden, wie bekamen wir die von dem Igel weg? Das war einfacher gesagt wie getan, schliesslich klapperte ich mit der Leckerlidose und siehe da sie kamen. Doch jeder von Ihnen blutete entweder aus Maul, Nase oder Pfote, diese kleinen Idioten...meine Wohnung , Hilfe!!!!!! Also, raus den Schrubber und wieder putzen.

01.09.2009 Fotosession mit Astor, meine Güte waren wir stolz auf unseren hübschen Buben, schick...so frisch vom Friseur, oder was meint Ihr??? Jetzt ist er genau 5 Monate alt, wiegt 13 kg und ist 45 cm hoch, ein strammer Bursche.

Er lies sich gerne fotografieren und ruckzuck hatten wir ein paar Bilder für unser Fotoalbum beieinander. Man sieht ihm doch an dass er ein Frecher ist, oder???

04.09.2007  Meine Freundin Doris war mit ihren beide Kindern Janine und Carina auf Besuch, die Kinder hatten mit den Hunden viel Spass. Astor wollte aber nicht mit Janine spazierenlaufen und so ging sie dann mit Paul eine Runde laufen.

06.09.2007 Ich habe eine grauenvolle Nacht hinter mir, heute morgen habe ich zu Reto gesagt, nächste Nacht gehe ich in eine Hotel zum Schlafen. Erst konnte ich nicht einschlafen, dann wollte Astor spielen, er hüpfte ins Bett und biss uns in die Hände und es war doch schon 23.30 Uhr. Als er dann endlich verschwand,.... ich war gerade eingenickt,...da gab es einen Höllenlärm in der Küche, Geschepper, Scherben!!! Ich wusste gleich was passiert war!!!  Ich habe das Katzenfutter auf der Küchenzeile stehen, damit die Hunde es nicht fressen und damit nicht alles so verklebt ist, habe ich immer ein Küchenpapier darunter, Astor hat an dem Papier gezogen und die Schüsselchen sind runtergefallen, schlauer Schachzug, aber auch blöd, weil es Scherben gab und Frauchen aus dem Bett geschossen kam, wie eine Tarantel, Frauchen schrie und Astor rannte so schnell er konnte ins Wohnzimmer, so wie...Frauchen, ich war das nicht!...Also, wieder putzen, Scherben aufsammeln, Staubsauger holen...und die kleinen Scherben aufsaugen und ab, wieder ins Bett. Aber, das war noch nicht das Ende, ich hatte mich gerade wieder hingelegt, da hörte ich es plätschern,...natürlich, bei soviel Action hat Astor wieder mal vergessen, dass er Pippi machen muss...also, Schrubber raus und putzen! Aber was war bei dem ganzen Trubel mit meinem Mann Reto??? Ich wusste es, er stellte sich nur schlafend, damit er ja nicht helfen musste...grins*. So, aber nun könnt ihr mich,...dachte ich, schnappte das Bettzeug und ging ins Wohnzimmer zum Schlafen und schlief ich den Rest der Nacht durch. Werde wohl heute noch ein Mittagsschläfle machen müssen. Ute hat mir angerufen und mitgeteilt, dass ihre Hündin Oky Ohle von Oscar den Förste trächtig ist, wir freuen uns alle sehr auf diesen Wurf

20.09.2007 Gestern hatten wir einen Anruf von Ursula, eine nette Dame, die seit ein paar Wochen nun eine kleine Schnauzerdame besitzt, wir haben uns vor längerer Zeit per Mail kennengelernt und als die kleine Kitty von der Zirbelnuss zu vermitteln war, fiel Ursula mir ein. Ich denke das musste so sein,die Beiden scheinen schon ein tolles Gespann zu sein. Jedenfalls habe ich ein gutes Gefühl für die Beiden und ich weiss, sie werden noch viel zusammen erleben. Ich freue mich immer riesig, wenn Tiere ein gutes Zuhause bekommen und das ist dort sicherlich der Fall, die Beiden wollen uns in den nächsten Tagen mal besuchen...meine Buben werden sich natürlich sehr freuen, so eine kleine Dame kennenzulernen. Vielleicht kommt sie ja mal zum Decken...grins*. Und ich freue mich natürlich endlich Ursula kennenzulernen, mit der ich schon einige Mails getauscht habe. Manchmal können ja so ganz nette Freundschaften entstehen und ich bin solchen Dingen immer sehr offen und positiv eingestellt, denn alles hat seine Gründe im Leben und wenn sich unsere Wege gekreuzt haben, dann musste es so sein...genau so und nicht anders.

Astor macht sich prächtig, gestern stellte ich fest, dass er einen fantastischen Gang hat, wie ein Trakenerhengst, da sind unsere Beiden anderen mehr die guten Deutschen Schnauzer...wie ich immer sage, wie eine Tafel Ritter Sport Schockolade...quadratisch, praktisch, gut...grins. So wollen wir sie ja auch, oder? Aber mal einen tollen Hengst dazwischen zu haben ist ja auch ganz nett.

28.09.2007 Astors Eltern haben in Tschechien auf der Ispu 2007 sehr gute Ergebnisse erzielt und wir sind sehr stolz, einen Sohn der Beiden zu haben. Lazaraz Duke of Earl, Astors Vater, kurz genannt Dyke hat in der Championklasse V2 bekommen und Regina, Astors Mutter ein V3 in der offenen Klasse. Bei der grossen Teilnehmerzahl und den wunderbaren Hunden, die dort gelaufen sind, ein hervorragendes Ergebnis. Wir gratulieren!!!!!! Natürlich, gratulieren wir auch, den Hunden die aus dem Grand Calvera Zwinger gekommen sind und die fast alle Klassen gewonnen haben.

30.09.2007 Astor ist nun 6 Monate alt, wiegt 16,5 kg und ist 47 cm hoch. Und er wird immer gescheiter..., was die Beiden Grossen nicht können..., dass weiss er ganz sicher. So macht er leider schon die Türen von innen auf, was Finn erst mit 2 Jahren gemacht hat. Er ist ein ganz lieber Kerl und wir müssen jetzt mal schauen, dass wir ihn mal auf einer Asusstellung präsentieren...leider haben wir im Moment keine Zeit, da Reto sehr viel Arbeit in der Firma hat und ich gesundheitlich nicht ganz fit bin. Naja er hat ja noch Zeit, er ist ja noch immer unser Baby.

03.10.2007 Wir hatten Besuch aus Frankfurt, für 3 Tage hat uns Ursula besucht und unser Max war total verliebt, endlich mal jemand der ihm den ganzen Tag das Balle warf, er war selig, hockte vor Ursulas Tür und wartete dort bis sie am Morgen runterkam und wieder mit ihm spielte. Aber auch Ursula war von den Buben total begeistert und meinte heute, als ich sie auf den Zug brachte, die werden mir schon fehlen, die Drei.

Und nun habe ich hier noch eine Geschichte, die ich Euch nicht vorenthalten möchte, wir haben uns kringelig gelacht und mussten wieder sagen typisch Schnauzer! Carmen, die einen Halbbruder zu Paul besitzt und ich schreiben uns ab und zu mal Mails, viel zu selten,aber jeder hat ja sein Leben....aber dann bekam ich dieses Mail:Hallo Ihr Lieben,

Ich, der schwarze Sepp von der kleinen Au aus Bayern suche dringend ein Neues Zuhause!

Warum? Ich hab`s mir gestern bei meinen Herrchen und Frauchen so richtig verschissen!

Und dass kam so:
Es war ja gestern ein wunderschöner sonniger Montagabend (hoffentlich bei Euch auch), da kam mein nettes Frauchen Carmen, auf die an sich schöne Idee, dass wir doch an der Altmühl entlang spazieren gehen könnten.
Gesagt, getan, mein Herrchen Klaus und ich waren gleichermaßen begeistert, so war die Sache geritzt und wir begaben uns in unseren VW und fuhren an die Altmühl.
Tür auf, braver Sepp der ja eigentlich fast immer hört abgeleint und los gings. Wir liefen gemütlich die Altmühl entlang, ich ging baden und toben und es war richtig schön, nach geraumer Zeit setzten wir uns dann auf eine Bank, direkt am Fluss und genossen unser dreier dasein und dass wir einander haben!
Nach einer Weile wurde es schon langsam kalt und es fing an zu dämmern, also wir drei wieder aufgestanden und uns auf den Heimweg gemacht. Anmerkung: Bis dato brauchte ich noch kein neues Zuhause!
Ich lief die ganze Zeit ohne Leine, weil ich bis jetzt immer artig hörte, wenn man mich rief, so auch gestern. An einer Wegkreuzung stand in ca. 500m Entfernung ein elektrischer Zaun mit ca. 200!!!! Schafen darin. Mein Frauchen und Herrchen nichts dabei gedacht, ich immer noch ohne Leine, was gehen mich auch Schafe an, haben mich bis dato ob mit oder ohne Leine noch nie interessiert.  Wir passieren immer noch nichts böses ahnend die Schafe, Frauchen und Herrchen haben sich sehr lebhaft unterhalten (Anmerkung d. Redaktion: Frauchen hatte in der Nacht auf den Weg zur Arbeit Ihren Kleinwagen getötet! Herrchen fand dass wohl nicht so prall!) Da kam mir der Gedanke: Warum nicht mal Schafe jagen? Andere Hunde machen dass doch schließlich auch und werden ja dann auch noch dafür belohnt!
Gesagt, getan ich den Bi- Turbo angeschmissen und ab durchs Gemüse Richtung meine weißen Freunde! Auf einmal war auch der getötete Kleinwagen nicht mehr wichtig und Herrchen und Frauchen schrien und lockten mich mit allen verfügbaren Mitteln.
Ich über den elektrischen Zaun gesprungen und in den Pferch zu den Schafen. Hei war dass ein Spaß, die dort drinnen zu treiben und mit ihnen zu spielen. Blödsinn, ich wollte keines töten, mach mir doch eh nix aus Schaffleisch, aber diese Aktion, einfach einmalig.
Oh Shit, mein Herrchen hat sich auf die Socken gemacht um mich zu holen ( dass Bierfässle, daß er vorne am Bauch proforma immer so mit sich rumschleppt war ihn nicht gerade hilfreich dabei!)
Na, wenn der Alte kommt dann ist der Spaß bestimmt bald vorbei! Deshalb noch ein bisschen wilder und bellen dabei, blöde Schafe stehen einfach so in der Ecke zusammen. Los gehts, Kumpels mehr Action bitte. Geil, jetzt rennen Sie wieder, doch oh nein, sie haben den Zaun niedergerannt und alle Schafe rennen aus dem Pferch! Mist, dass wollte ich natürlich nicht!
Frauchen und Herrchen wurden ganz blaß als sie dass sahen und versuchten die Schafe einzutreiben, natürlich waren sie chancenlos. Ok der Spaß war vorbei, ich zu meinen Frauchen gerannt die mich dann erstmal in unser Auto sperrte, damit ich mal weg war. Mir tut jetzt noch der Hintern weh, von der Watschn die ich erhalten habe!
Ich beobachtete die ganze Szenerie dann vom Auto aus! Frauchen und Herrchen versuchten dann wieder die Schafe einzufangen und den elektrischen Zaun wieder aufzubauen, natürlich haben sie dabei die eine oder andere gewischt bekommen, was nicht unbedingt zur Aufhellung ihres Gemütszustandes beitrug!
Ah, da kommt ein Mann, der folgendes zu Frauchen sagt: Gut, dass ihr die Schäfer seit, bei uns in der Fabrikhalle steht nämlich auch eins, das müßt ihr dringend abholen! Ohweia, auch dass noch! Ich glaub mein Frauchen fällt bald in Ohnmacht! In der Nähe vom Altmühlradweg, steht nämlich eine Firma die Holzhallen herstellt und da war dass Schaf jetzt wohl gelandet!
Mein Frauchen telefonierte in der nahegelegen Stadt herum, wem wohl die Schafe gehören könnten, denn es half alles nichts, der Schäfer musste her und die Schafe einfangen und den Pferch wieder aufbauen!
Ah, da kommt mein Herrchen: "Carmen, Carmen mach schnell, die Schafe rennen in Richtung Bundesstrasse"! Na prima auch dass noch! Ich wollte dass doch alles nicht, ich wollte doch nur mit den Schafen spielen! Oh nein, wie schrecklich!
Es half alles nichts, mein Frauchen rief die Polizei an, die müssen den Schäfer ausfindig machen, aber zuerst kommt noch die Streife vorbei! Prima, die bringen mich um!
Ahhhhhhhh, endlich da kommt der Schäfer. Oh, der ist aber sichtlich gereizt!  Mein Frauchen schnell wieder die Polizei angerufen, dass sie nun doch nicht mehr kommen müssen! Wenigstens noch etwas abgewehrt!
Der Schäfer treibt die Schafe ein und seine Frau und mein Herrchen bauen den Zaun wieder auf. Mittlerweile hat sich der Schäfer und seine Frau auch wieder beruhigt und gemeint, dass sie von einer Anzeige absehen werden. Gott sei Dank!
Frauchen und Herrchen haben sich dann noch lange mit den Schäfer unterhalten und er war nach einer Weile auch recht nett. Aber ich war halt in dieser Woche auch schon der dritte Hund, der selbiges gemacht hat! Jetzt kann ich den Mann auch verstehen! Mein Herrchen wollte ihn dann noch etwas geben für den Ärger den er gehabt hat, aber der Schäfer meinte, dass es dass nicht braucht! Jo mei, so sinds halt die Bayern! Wenn der wüßte dass ich ein Badener bin!
Es ist bei meiner Aktion kein Schaf umgekommen, Gott sei Dank! Alle sind sie in sicheren Abstand von mir irgendwo stehen geblieben!
Mein Herrchen und Frauchen sind sichtlich mit den Nerven unten, was hätte nicht alles passieren können! Die armen Schafe!
Nun zu mir: Mein Hintern schmerzt und alle sind sie böse auf mich, warum? Ich bin doch so ein kleiner netter Hundejunge der nur etwas Spaß wollte! Ich wurde dann um Neun allein ins Bett geschickt und durfte nicht mehr mit fernsehen. Und heute war auch keiner wirklich nett zu mir! Deshalb meine Frage: Kann ich zu Euch kommen?
Ich habe dass doch nur aus einem Grund gemacht: Mein Frauchen findet doch den kleinen Astor und seine Streiche so süß und da wollte ich doch in nichts nachstehen! Aber scheinbar, habe ich es etwas übertrieben!
Mit traurigen Grüßen aus Bayern
Euer Sepp

Anmerkung von Frauchen:
Hallo ihr Lieben,
nein,.... ihr müsst Sepp nicht bei Euch aufnehmen, dass wollen wir Freunden wirklich nicht antun! Ich frage mich seit gestern nur eines: Warum habe ich mir für dass Geld, was Sepp gekostet hat keinen Fernseher gekauft? Ich weiß es: Weil mich dann jetzt keine braunen Augen unter frechen Pony angucken würden, die sagen: Bitte hab mich wieder lieb!
In diesem Sinne, seit froh dass Ihr nur gut erzogene brave Hunde habt! Die habt ihr doch, oder?
Gruß Eure Carmen

Findet ihr nicht auch, dass unsere Schnauzer schon besonders sind, natürlich haben wir gleich überlegt, was wohl wäre wenn, unsere das machen würden, oder wenn Sepp tatsächlich hätte weg müssen...nicht immer läuft alles so glimpflich ab. Nun Sepp, nimm dich zusammen und Astor hat noch ein bisschen Zeit, denn du bist ja viel älter als er,...ich werde ihn an den kleinen Ohren ziehen und ihm diese Geschichte ein paarmal vorlesen, damit er das nicht macht. Und Astor blinzelt mir zu.

14.09.07 Im Zwinger von der kleinen Au bei Ute Pfisterer sind 5 gesunde kleine Knäckebrotwelpen auf die Welt gekommen. Wir gratulieren den 5 kleinen dicken Halbschweden, der Mami Oky Ohle und freuen uns mit Ute, wenn sie alle schöne Plätze bekommen.

15.09.07 Astor hat mal wieder den Hammer geliefert, morgends am Frühstück füttere ich die 3 auch immer mit einem Brot, natürlich sind auch die Katzen dabei, aber nicht auf dem Tisch. Astor, Paul und Max sitzen um den Tisch herum und warten schön bis Frauchen ihr Brot in mundgerechte Stücke hat. Mockel der Kater war heute mal besonders neugierig und sprang direkt neben meinen Teller...und da passierte es. Astor der neben mir auf dem Boden sass, dachte in dem Moment nur an eins...Mockel nimmt mir mein Brot weg!!!!!....Mit einem gewaltigen Satz sah ich plötzlich neben mir was Schwarzes in die Höhe schnellen und schwupps stand Astor mitten über meinem Kaffeegedeck und bewachte so das Brot das auf meinem Teller lag. Der Kater war so erschrocken und rannte los, im letzten Moment konnte ich Astor festhalten und in meinen Armen wieder sicher auf den Boden setzen. Reto und ich waren viel zu verblüfft , um mit dem kleinen Sprungteufel zu schimpfen...wir lachten ...was denn sonst.

24.10.2007 Seit Tagen ist unsere Katze Chiara rollig, da Chiara und Mockel ( ist kastriert ) Hauskatzen sind und nicht ins Freie dürfen, schreit sie sich die Seele nach einem Kater aus dem Leib. Paul und Max kennen das ja schon und verschütteln kein Ohr, wenn sie ihnen um die Beine streicht. Astor, der diese Annäherungsversuche ja noch nicht kennt, ist diesen nun hilflos und verwirrt ausgeliefert. Astor mit seinen nun 7 Monaten im klassischen Puppertätsalter denkt....Chiara will ihn wohl anmachen...hmmmm.....und was denkt ihr? Ja, er verwechselt sie mit Seinesgleich, er denkt Chiara ist eine kleine Hündin und hat sich ihn total verliebt...stolz und verliebt schaut er sie an und dann kommt es, wild springt er auf sie zu bleibt kurz vor ihr stehen...legt ihr das Bein auf den Rücken, zieht sie zu sich her....( Chiara lässt alles mit sich geschehen ) und klemmt sie sich zwischen die Beine....dieser Lustmolch. Meistens schreit dann Frauchen von hinten her und Astor lässt wieder von Chiara ab, aber statt nun sich zu verkriechen scheint Chiara dieser Liebesbeweis von Astor ja zugefallen und sie rennt schon wieder zu ihm. Da nützt mein Rufen und mein Schimpfen nichts, Chiara und Astor turteln und versuchen " die sogenannte Rasse Hutzen " zu produzieren, hoffentlich gelingt das nicht, denn wer will die schon haben???...grins!!!!

06.12.2007 Wir sind beide mit Arbeit voll eingedeckt und haben recht wenig Zeit für Hobbies und auch gerade für die Homepage. Den Hunden und uns geht es soweit ganz gut, alles ziemlich ruhig. Ausser ein paar Mails mit Hundefreunden läuft gerade nichts. Die drei Buben sind lieber drin wie draussen, was wahrscheinlich am Wetter liegt. Auch die Ausstellungen bleiben auf der Strecke, aber die Arbeit geht vor. Hoffe bis bald mal wieder was machen und schreiben zu können, bis dahein.....viele liebe Grüsse an Alle!!!!!!!

































 
     
Top